Espressomaschinen im Test – Aktuelle Testberichte & Ergebnisse

Welche Espressomaschinen gibt es überhaupt?

Man kann bei Espressomaschinen zwischen drei Typen unterscheiden:

Handhebelmaschinen

Bei Handhebelmaschinen erzeugt der Anwender den Druck per Hand, er drückt durch Herunterziehen eines Hebels das heiße Wasser auf das Kaffeemehl. Diese Art der Zubereitung ist die ursprünglichste, aber nichts für schwache Oberarme.

Siebträgermaschinen

Siebträgermaschinen, in denen manuell Kaffeemehl in einen Aufsatz gedrückt – getampered – und dann überbrüht wird. Es gibt sie mit Milchaufschäum-Funktion oder ohne. Die Bohnen müssen per separater Kaffeemühle gemahlen werden.

Vollautomaten

Vollautomaten übernehmen das Mahlen, Drücken und Brühen. Früher noch von Liebhabern des Espressos verpönt, sind sie heutzutage so ausgereift, das auch sie perfekten Espressi zubereiten. Milch wird entweder per Hand oder auch automatisch aufgeschäumt oder erhitzt.

 


Welche Espressomaschine ist für wen geeignet?

Mittlerweile gibt es für jeden Geldbeutel und Einsatzzweck die perfekte Maschine. Wichtig ist der persönliche Bedarf: Wie viele Tassen werden täglich getrunken und möchte man außer dem klassischen Espresso auch Milchmischgetränke wie Cappuccino zubereiten? Bedenken sollte man außerdem, wie viel Platz zur Verfügung steht und natürlich wie groß das Budget ist. In unserem Test haben wir die Maschinen in 3 Kategorien unterteilt.

Einkreiser

Soll nur gelegentlich ein Espresso zusätzlich zum Filterkaffee getrunken werden, ist ein sogenannter Einkreiser eine gute Wahl. Sie macht nichts anderes als Espresso, entweder als Siebträger- oder Handhebelmaschine (hier sollte der beträchtliche Kraftaufwand berücksichtigt werden). Auch eine Kaffeemühle muss hier angeschafft werden.

Vollautomaten für Zuhause

Für Liebhaber von Milchmischgetränken und Familien kann sich die Anschaffung eines Vollautomaten schon lohnen. Hier erledigt das Mahlen der Bohnen ein eingebautes MahlwerkEspresso und Latte Macchiato fließen auf Knopfdruck. Auch die Anschaffungskosten sind nicht mehr so hoch wie früher: Gute Espressovollautomaten sind schon ab 250 Euro zu haben. Soll nur Espresso getrunken werden, ist eine klassische Siebträgermaschine eine gute Wahl, oft sind diese auch mit eingebautem Mahlwerk zu haben.

Vollautomaten fürs Büro

Im Büro führt kein Weg an einem Vollautomaten vorbei. Man sollte darauf achten, dass Milch automatisch aufgeschäumt wird, manuell kann das im Büro zu Problemen führen. Wer es auch im Büro authentisch mag – und z.B. seinen Espresso wie im Café genießen möchte – der schafft sich eine Gastronomie-Maschine an: Diese Siebträgermaschinen verbrauchen aber in der Regel viel Platz und einiges an Wartung.